~ Gruseliges Cuxhaven ~

Eine schaurig-stürmische Mitternachtsführung mit
Stadthistorikerin Fanny





Hallo, heute Nacht zeige ich euch in echter Cuxhavener  Fischerfrau-Tracht auf historischen Pfaden das gruselige Cuxhaven bei nächtlichen Stürmen.

Hinter mir geht es schon schaurig los. Im Schaufenster eines hiesigen Verlagshauses wurde ein Pinguin ausgestopft und das Fell abgezogen, so das er nun nackt im Schaufenster sitzen muß.
Ist das nicht gruselig?
Die Webseite dazu:
http://www.cn-online.de/












Hier bin ich bei dem alten Leuchtturm von Cuxhaven in der Nähe der Alten-Liebe.
Auf dem Beschreibungsschild vor mir geht ganz eindeutig hervor, daß Claus Störtebeker nicht geköpft wurde, sondern hier in dem früheren Folterturm eingemauert wurde.

Wenn das nicht Hammerhart ist!

Wer den Leuchtturm in seine Modellbahnanlage einbauen möchte:
Zum Bausatz 1:250








An dieser Stelle erlebt ihr Horror pur. Die gerade zur Vollmondtour ausgelaufene MS Otter ist im Nebel verschwunden und nicht mehr zu sehen.

Na ja, wenn man bedenkt, daß der hier vorbeiziehende Golfstrom einen Ursprung im Bermuda-Dreieck hat.

Normalerweise müßten jetzt die Wölfe heulen. In Cuxhaven übernehmen das die Seehunde von der Insel Medemsand.
Zur Beschreibung der Insel









Hinter mir seht ihr die Davidswache von Cuxhaven und, schon ausgeschaltet, die Reeperbahn der Stadt.
Da hier das Durschnittsalter der Rote-Meile-Besucher bei ca. 85 Jahren liegt, sind die natürlich alle schon im Bett.

Die hinter mit stehende blaue Mülltonne ist voll mit toten Köpfen. Nee wirklich, abgetrennte Köpfe!

Also ich tippe mal auf ...
Makrele.


 








Wir sind jetzt im Innenhafen vor dem Schiff MS Chucky, wo kleine Eingeborene gefangen und gewalzt als Puppenbilder an Wänden geklebt werden.

Siehe auch das Exponat rechts von mir.
Außerdem sollen die Kleinen eine Delikatesse sein, igitt.
Die Reservierungszeiten für die Tische des Restaurants seht ihr oben links im Bild.
Letztlich kann man hier auch Angelfahrten machen.












Wir kommen nun zum Geisterhafen. Das hinter mir liegende Schiff ist trotz voller Beleuchtung menschenleer.

Der Schiffsname KOMET kommt daher, dass bei Seereise der alte Trawler immer einen mystischen Rauchschweif hinter sich her zieht.

Ich bin aber mal dafür, dass die Dieselfilter gewechselt werden.

Das Schiff kann man auch als Vermessungsschiff verwenden.








Wir machen einen Abstecher in den Schlossgarten.
Die hinter mir stehende Kanone ist noch ein Überbleibsel aus kalten Kriegstagen. Damals versuchten Helgoländer Piraten die Stadt einzunehmen.
Durch eine historische Vereinbarung konnte der Krieg aber beendet werden.

Es wurde beschlossen, die anreisenden Touristen nun gemeinsam auszunehmen und den Gewinn zu teilen.
Infos zu Helgoland.










Nebelig einsam wird es um das Schloß Ritzebüttel, welches früher mal zu Hamburg gehörte. Wie ihr seht, ist im Keller des nicht bewohnten Hauses Licht an.

Ob da sich ein Geist rumtreibt?

Es könnte sich um die verlorene Seele des Ritter Latte handeln, der hier vor 200 Jahren residierte.

Ein Link zum Schloß










Hinter mir seht ihr nun die eiskalten Hallen.

Historisch betrachtet haben die Hallen früher gekühlte Fische in Kartons beherbergt, bevor sie auf Dampfzügen verladen wurden.

Was wohl jetzt dort bei Minustemperatur gekühlt wird, vielleicht Fleisch?

Menschliches Fleisch?










Das Fischerei-Museum zeigt Interessantes von untergegangenen Fangschiffen. Es hat was von TITANIC, die persönlichen Wertgegenstände der verschollenen Seeleute werden hier gezeigt.

Glücklicherweise werden die wiedergefundenen Seeleute hier nicht selber gezeigt ...

... glaub ich jedenfalls.


Ein Link zum Museum.









Ich bin jetzt im Schrotthafen. Die MS-Kormoran ist nicht mehr das modernste Stück Seegeschichte, aber wer mal hier eine Tour auf die offene See machen möchte, sollte gut versichert sein -
nur vorsichtshalber.
















Wir kommen zu dem interessanesten Gebäude der Stadt, den HAPAG-Hallen.
Vor ca. 100 Jahren verließen viele tausende Menschen Europa per Schiff , sie wurden nicht mehr gesehen, denn sie kamen nicht wieder.
Ich hörte nur von der Legende, dass sie erfindungsreich waren um dem Hungertot zu entgehen. Sie legten kleine flache Fleischstücke in Brötchen und tunkten noch eine blutrote Sauce dazwischen.
Zur Webseite der Hallen.











Hier endet die Tour durch das gruselige Cuxhaven.

Ich hoffe, ihr kommt hier nicht her - und wenn doch -

YOU ARE WELCOME -

aber fahrt nicht auf der links zu sehenden Straße -

sie führt nach Olenwood,

in die alten dunkelen Wälder ...